SOE’s verlieren über 30%
Shenzhen (ChinaStockMarketResearch.com) – Die chinesischen Staatsunternehmen (SOE) haben im Schnitt mehr als 30% der Gewinne in 2008 abgegeben. Der Grund waren in der ersten Jahreshälfte die schweren Naturkatastrophen und in der zweiten Hälfte folgte die Wirtschaftskrise.
Die SOE’s (state owned enterprises) machten in 2008 einen Gewinn von 665 Mrd. Yuan (ca. 77,3 Mrd. EUR), sagte Li Rongrong, Direktor der „State-owned Assets Supervision and Administration Commission“. Wenn man die Subventionen der Regierung auf Öl und Energie abzieht, welche sich auf knapp 266 Mrd. Yuan belaufen, dann wären die Gewinne im Vergleich zu 2007 fast unverändert von 996,85 Mrd. Yuan. Die globalen Ölpreise hatten im Sommer letzten Jahres ein Hoch von 147 USD erreicht. Die staatlichen Ölfirmen mussten allerdings Öl zu den staatlich vorgegebenen Maximalpreisen verkaufen, was zu großen Verlusten führte.
Die 141 SOE’s erlitten allein durch den schweren Schneesturm Anfang 2008 und dem verheerenden Erdbeben in Sichuan Verluste von 130 Mrd. Yuan (ca. 15,12 Mrd. EUR).
Li fügte hinzu, dass die SOE’s sich schneller umstrukturieren sollten. Das Ziel ist es die Anzahl der Staatsbetriebe von 141 auf eine Zahl zwischen 80-100 zu senken bis zum Ende des nächsten Jahres. Zwischen 2002-2008 hat die Kommission die Anzahl der staatlichen Unternehmen von 196 auf 141 gesenkt. Die Gesamten Vermögenswerte stiegen dagegen von 7,13 Billionen Yuan auf 17,7 Billionen Yuan.
China plant eine Vermögensverwaltung zu gründen, um kleinere und ineffiziente SOE’s zu verwalten. Die neue Firma wird die Anzahl der kleineren SOE’s mit anderen kleineren Staatsbetrieben zusammen bringen, um die Anzahl zu verringern.
Autor: CS
Quelle: Gewinneinbruch bei SOE's (Staatsbetriebe)