China Lifestyle
ILLEGALE LANDNAHME
Chinas Bauern wehren sich
http://www.epochtimes.de/articles/2010/01/17/537383.html
Dreizehn chinesische Zeitungen veröffentlichen einen Ruf nach Reformen
http://www.epochtimes.de/articles/2010/03/07/553679.html
Sind alle China-Experten gekauft?
http://www.epochtimes.de/articles/2008/11/18/371775.html
verfassen „Erklärung der Internet-?Revolution“
http://www.epochtimes.de/articles/2010/03/03/552475.html
in China zu Haft verurteilt
http://www.epochtimes.de/articles/2010/03/16/556727.html
Bleichmittel in chinesischem Mehl, Öl in chinesischem Reis
http://www.epochtimes.de/articles/2010/03/17/557084.html
http://epochtimes.com/gb/10/3/10/n2840831.htm
http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=100604023
pte100604023
Auto/Verkehr, Unternehmen/Finanzen
Chinas Arbeiter rebellieren gegen Dumpinglöhne
Ausländische Konzerne im Fokus - Ausweitung der Streiks befürchtet
Arbeiter begehren gegen Konzerne auf (Foto: pixelio.de, Cornerstone)
Peking/Ludwigshafen (pte/04.06.2010/13:58) - Die Suizidvorfälle beim iPhone-Hersteller Foxconn haben zu einer generellen Diskussion um Lohnerhöhungen von Arbeitnehmern in China geführt. Die derzeitigen Proteste haben bereits dazu geführt, dass das chinesische Wachstumsmodell als Standort für Billigproduktion infrage gestellt wird. Dass die Lage durchaus ernst für große ausländische Unternehmen ist, zeigt sich am Beispiel von Honda. Trotz der Verhandlungsrunden schaffte es der japanische Autobauer nicht, seine Arbeiter zurück ans Band zu holen. So stehen die Bänder seit dem 17. Mai still.
Normalisierung der Verhältnisse
"Die Arbeitnehmer lassen sich nicht mehr alles gefallen und zeichnen mit ihren Streiks einen Weg vor", verdeutlicht Jörg-M. Rudolph, Geschäftsführer des Ostasieninstituts Ludwigshafen http://oai.de , gegenüber pressetext. Dem China-Insider nach sind die Arbeitsniederlegungen längst nicht nur bei ausländischen Unternehmen, sondern inzwischen auch bei den chinesischen Fabriken festzustellen. "Der Lebensstandard der Mittelschicht steigt. Die Streiks sind daher auch Teil einer gewissen Normalisierung der Verhältnisse", merkt Rudolph an.
Die Unzufriedenheit der Arbeitnehmer, die bei ausländischen Konzernen in China arbeiten, ist vor allem für die Politik eine Herausforderung. Experten befürchten bereits, dass die Streiks auf die gesamte Volksrepublik übergreifen. Es steht viel auf dem Spiel. Allein Foxconn exportiert im Jahr Waren im Wert von über 45 Mrd. Euro in westliche Länder. Zudem erzielt die verarbeitende Industrie die Hälfte des Handelsvolumens. Die geringen Löhne erhöhen die Gewinnmargen zusätzlich.
Unzufriedenheit bei den Arbeitern
Auch wenn es billigere Standorte wie Vietnam oder Bangladesch gibt, sollte das Problem bald gelöst werden. Denn sie könnten nicht die gewaltigen Kapazitäten ersetzen, die über Jahre mit Milliardeninvestitionen in China entstanden sind. Die jüngsten Lohnerhöhungen bei Foxconn um 30 Prozent sind jedoch nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Der Grund: Chinas Arbeiter werden als Endmonteure am unteren Ende der Wertschöpfungskette zunehmend unzufrieden. Der Ummut speist sich auch durch hohe Korruption, Inflation und soziale Ungerechtigkeit.
"Es wird darauf ankommen, welche Dauer die Streiks haben. Dennoch sind die Arbeitskräfte in ausreichender Menge vorhanden. Außerdem fehlen freie Organisationen, die Rechte der Arbeitnehmerschaft vertreten", wendet Rudolph im Gespräch mit pressetext ein. Heute leben nur noch in den USA mehr Dollar-Milliardäre als im Reich der Mitte. Auch die Mittelschicht pflegt den Lebensstil der Europäer und Amerikaner, während die Menschen in Zentral- und Westchina in einfachen Hütten wohnen. (Ende)
tun AIDS-ähnliche Krankheit als Phobie ab
http://www.epochtimes.de/articles/2010/06/19/589872.html
China: Eine besondere Sichtweise auf die mutmaßlichen Selbstmorde bei Foxconn
http://www.epochtimes.de/newsletter/lt.php?id=fk5VVVQHCwEfBwhUTQEDVA%3D%3D
Chinesisches Regime hält strenge Kontrolle über Tibet aufrecht
http://www.epochtimes.de/newsletter/lt.php?id=fk5VVVkGDAAfBwhbTQEDVA%3D%3D
Entwicklung bei chinesischen Immobilien
http://www.epochtimes.de/articles/2010/07/03/594382.html
Chinese Real Estate Development: High Profit and High Violence
http://www.theepochtimes.com/n2/content/view/37988/
Schutzlose Wanderarbeiter als "Feinde" behandelt
http://www.epochtimes.de/articles/2010/01/11/535791.html
hält strenge Kontrolle über Tibet aufrecht
http://www.epochtimes.de/newsletter/lt.php?id=fk5VVVkGDAAfBwhbTQEDVA%3D%3D
in Chinas psychiatrischen Kliniken"
http://www.epochtimes.de/articles/2010/10/25/632037.html
KP will Falun Gong-Praktizierende „transformieren“
Es wird über drei Jahre gehen - Millionen von Menschen betreffen - Milliarden von Euro kosten - Neue Gehirnwäsche gegen Falun Gong in China
http://www.epochtimes.de/articles/2010/10/31/634558.html
„Ledermilch“' taucht in China auf
http://www.epochtimes.de/articles/2011/02/23/681175.html
Michelle Yu / The Epoch Times 10.03.2011
Eine Verkäuferin hebt an ihrem Stand auf einem Markt in Peking Reis hoch. Seit Jahrzehnten haben große Mengen von Kadmium und andere toxische Schwermetalle Chinas Flüsse verschmutzt und durch Bewässerung sind diese auf die Reisfelder gelangt.
Seit Jahrzehnten verschmutzen große Mengen von Kadmium und anderen toxischen Schwermetallen die Flüsse Chinas. Durch Bewässerung gelangen diese dann auf die Reisfelder der Dörfer. Dorfbewohner klagen über Schmerzen in ihren Knochen. Einige essen schon ihren eigenen Reis nicht mehr, sondern verfüttern oder verkaufen ihn, wenn sie können.
Hunag Yunsheng, ein chinesischer Reisbauer, hat von seiner Ernte im Jahre 2010 nicht ein Pfund verkaufen können. „Die Hülsen der Körner sind tief schwarz. Keiner will den Reis kaufen. Wir selbst haben nicht gewagt, ihn zu essen und haben ihn an unsere Hühner und Schweine verfüttert.“ sagte Huang in einem Bericht der 'Southern Weekly' am 6. Januar.
Huangs Unglück begann in den 1950er Jahren, als in der Nähe seines Dorfes in Xiangtan in der Provinz Hunan eine Mangangrube eröffnet wurde. Hunan ist eines der größten Anbaugebiete für Reis. Die Grube verpestete zuerst das Bergdorf mit staubiger Luft und verseuchte dann nach und nach das Wasser und das Erdreich.
Huang erklärte, dass die landwirtschaftlichen Erträge des Dorfes seit vielen Jahren immer mehr zurückgingen. Sein Land erbringt jetzt nur noch die Hälfte von dem, was es vorher erbrachte. Und die Felder, die noch näher an der Mangangrube liegen, erbringen gar nichts mehr.
Nach einem Bericht der Regierung im Jahre 2007 hat der Manganabbau die Flüsse in der Gegend verunreinigt. Doch im Jahre 2009 fanden die Dorfbewohner heraus, dass es sie noch schlimmer getroffen hatte: ihr Reis ist mit Kadmium belastet, einem extrem giftigen Schwermetall, das, wenn es in den Körper gelangt, Nierenschäden, Lungenemphysem, Knochenerkrankung und sogar Krebs verursachen kann.
Aber die Dorfbewohner zogen es vor, die Wahrheit zu verheimlichen, weil sie von irgendetwas leben mussten. Sie verkauften ihren Reis, wenn sie es konnten und kauften dann zu einem höheren Preis Reis für ihren eigenen Konsum aus anderen Gegenden. Das berichtete die 'Southern Weekly'.
Huang erklärte, dass die Regierung den Bauern Ausgleichszahlungen gewähre, aber diese reichten nicht einmal, neuen Reis zu kaufen.
Viele Dörfer in Hunan und anderen Reisanbaugebieten haben auch eine schlimme Verunreinigung in ihrem Reis durch Schwermetalle. Nach Aussagen chinesischer Behörden sind Millionen Hektar Ackerland durch Schwermetalle verunreinigt und mehr als 12 Millionen Tonnen Reiskörner sind kontaminiert. Nach einem kürzlich erschienenen Bericht in den offiziellen chinesischen Medien enthalten 10 Prozent des chinesischen Reis, ungefähr 20 Millionen Tonnen, große Mengen von Kadmium.
Die Menschen, die in den kontaminierten Gegenden leben, sind die ersten Opfer der Vergiftung durch Schwermetalle. Li Wenxiang, ein vierundachtzigjähriger Bauer im Dorf Sidi in der Provinz Guangxi, sagte der 'Century Weekly', dass er schon nach einem kurzen Spaziergang unerträgliche Schmerzen in den Beinen und Füßen habe. Viele andere weiterer älterer Bewohner des Dorfes leiden auch darunter, erklärte Li.
Untersuchungen ergaben, dass das Bewässerungssystem des Dorfes schwer durch Kadmium belastet ist. Nach einem kürzlich erschienenen Bericht der 'Century Weekly' ist das der Fall, seitdem sich seit 1960 ein staatseigenes Zinkbergwerk 15 Kilometer stromaufwärts vom Dorf befindet.
Laut Bericht vermuten mehrere Wissenschaftler, dass der Schmerz der Dorfbewohner in ihren Beinen und Füßen ein frühes Symptom der „itai-itai“ Krankheit ist, die zu einer Knochererweichung führt. Diese Krankheit ist in den 1960er Jahren bei Japanern beobachtet worden, die durch Kadmium verseuchten Reis verzehrt haben. Sie wurde so genannt, weil die Patienten immerzu klagten, wenn sie zu Fuß gingen. Das japanische Wort für das Klagen über Schmerzen ist „itai, itai“
Auch Tiere leiden
Hühner im Dorf legten Eier mit weichen Schalen und bei neugeborenen Kälbern wurde die Krankheit Osteomalazie festgestellt-Knochenerweichung.
Eine offizielle Diagnose ist bei den Dorfbewohnern von Sidi nicht gestellt worden und die Dorfbewohner sind nicht in der Lage zu beweisen, dass ihr Leiden auf Kontamination durch Schwermetalle zurückzuführen ist. Aber die Verunreinigung von Reis ist in der Region bekannt, weil in der Gegend viele Untersuchungen durchgeführt wurden. Junge Frauen sind sehr zurückhaltend, wenn sie in das Dorf einheiraten sollen und das staatliche Zentrum für den Aufkauf von Reis kauft den des Dorfes nicht. Das berichteten Anwohner den chinesischen Medien.
Unzureichende Vorschriften und mangelnde Überwachung der Herstellungsverfahren sind der Hauptgrund für die weit verbreitete Verschmutzung. Viele Bergwerke für Schwermetall unternehmen kaum etwas, um die Abfallprodukte korrekt zu entsorgen.
Über eine Arsengrube in der Provinz Yunnan wird zum Beispiel berichtet, dass Hunderte von Tonnen Arsenschlacke offen auf ungenutztem Land lagen, sodass durch den Regen das hochtoxische Arsen ins Grundwasser gelangen konnte. Der Arsengehalt in den Feldfrüchten der nahe gelegenen Regionen war 100 Mal höher als der empfohlene Höchstwert. So berichtete die 'China Economic Weekly' am 21. Februar.
Laut Bericht wird ungeklärtes Schmutzwasser aus Industrieanlagen, das große Mengen von Schwermetall enthält, in die Flüsse und aus das Land geleitet, wo es dann in die Bewässerungssysteme und somit in den Reis gelangt.
Seit Jahrzehnten ist diese Verschmutzung den Bauern, Wissenschaftlern und Behörden bekannt, aber es wurde nicht viel unternommen, um dem ein Ende zu setzen. Wegen der höheren Kosten für „sauberen“ Reis sind viele Bauern gezwungen, ihren eigenen kontaminierten Reis zu verzehren.
Pan Genxing, Professor an der landwirtschaftlichen Universität von Nanjing, erklärte, dass es extrem schwierig sei, die Ressourcen zu bündeln und konzertierte Aktionen vorzunehmen, um dieses Problem zu behandeln, weil China immer mehr Ackerland als Bauland für Wohnungen nutze.
Auch die Politik der Zensur „schlechter Nachrichten“ hat dazu beigetragen, die Bauern über das Problem unwissend zu lassen und so dazu geführt, dass sie den kontaminierten Reis konsumieren und verkaufen.
Laut chinesischen Medien ist das Bekanntwerden der Verschmutzung darauf zurückzuführen, dass örtliche Beamte versuchen, von der Zentralregierung finanzielle Mittel für ihre Maßnehmen gegen die Umweltverschmutzung zu bekommen.
Peking hat einem Plan zugestimmt, der Umweltverschmutzung Herr zu werden, aber es gibt nur wenige Details darüber. Der Minister für Umweltschutz, Zhou Shenxian, teilte dem 'Central People's Radio' mit, dass die Behörden sich für eine strenge Kontrolle und Überwachung von Chemiefabriken und Produktionsbetrieben einsetzen werden.
Kritiker behaupten, dass die Behörden viel zu wenig tun
Wang Weiluo, ein chinesischer Wissenschaftler, der jetzt in Deutschland lebt, verlangte zu wissen: „Wie geht die chinesische Regierung mit den 10 Prozent des kontaminierten Reis um, der bereits auf dem Markt ist?“
Die 'Century Weekly' berichtete darüber, dass man verhindern müsse, noch mehr Reis in kontaminierten Gegenden anzubauen.
„Solange Reis, der mit großen Mengen Schwermetall belastet ist, weiter wachsen darf, kommt er auch auf den Tisch der Leute und sie werden darunter leiden“, hieß es im Bericht.
Doch bis jetzt ist der Großteil der verseuchten Gegenden, einschließlich des Dorfes Sidi in Guangxi, nicht vom Anbau ausgeschlossen worden.
Die komplizierten Verkaufskanäle und fehlende Infrastruktur machen es den Händlern unmöglich zu entscheiden, ob ihr Reis kontaminiert ist oder nicht.
Dr. Chen Nengchang vom Institut für ökologische Umwelt und Bodenerforschung teilte 'Southern Weekly' mit, dass China einfach kein Testsystem für Getreide habe.
„Niemand ist in der Lage zu sagen, ob durch große Mengen Schwermetall kontaminierter Reis auf den Tischen der Leute serviert wird“, erklärte Chen.
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http://www.epochtimes.de/articles/2010/03/08/553812.html